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Drei Mühlen
Stadtmühle
Bannmühle
Pudermühle
Heuselsmühle
Stadtmühle
Bannmühle
Pudermühle
Heuselsmühle
Drei Mühlen Mitten zwischen Bad König und Kimbach findet man die Drei Mühlen. Die älteste davon ist die Grohmühle in der Kimbacher Straße 215. Sie wird bereits im Gültbuch von 1477 erwähnt. Das heutige Mühlengebäude ist ein stattlicher Fachwerkbau zum großen Teil aus dem 18. Jahrhundert. Man findet dort aber auch noch Teile der spätmittelalterlich Fachwerkkonstruktion. Mühle und Reste des Mühlgrabens geben Zeugnis von der geschichtlichen und wissenschaftlichen Bedeutung diese Bauwerks. Die zweite Mühle die Künzelsmühle liegt direkt daneben und ist in einem teilweise verschindelten Fachwerkbau auf massiven Sockel untergebracht. Das Mühlrad und das Mühlwerk mit seinen verschiedenen Mahlgängen sind bis heute erhalten. Ein Vorgänger dieser Mühle wird bereits im Jahre 1554 bezeugt. Richtung Bad König schließt sich die Ölmühle an ein Industriekomplex aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Kennzeichen dieser Mühle ist ohne Zweifel der hohe Schornstein. Die Ölproduktion aus heimischen Erzeugnissen ist dort erst im Jahre 1965 eingestellt worden.
Stadt-Mühle Die alte Stadtmühle des Oberdorfs wird bereits im Gültbuch von 1477 erwähnt. Der höchstansehliche, wohl kurz vor 1800 entstandene Fachwerkbau der Stadtmühle, bei dem das Mühlrad samt Mahlwerk noch erhalten sind, bildet mit der benachbarten, etwa gleichalten, stattlichen Stallscheune den südlichen Abschluss des Platzes im Oberdorf. Von Seltenheitswert in einem Ortskern ist auch die Einfriedung des Hausgartens mit beknauften Sandsteinpfosten auf niedriger Bruchsteinmauer mit Lattenzaun.
Bannmühle Die Bannmühle stammt aus dem 16. Jahrhundert und liegt in Zell an der Momarter Straße 9. Die Bannmühle hat erst 1975 den Betrieb als Mühle eingestellt. Das Wohn- und Mühlengebäude ist ein zweistöckiger, winkelförmiger Fachwerkbau mit einem Krüppelwalmdach. Das Erdgeschoss ist massiv erneuert worden. Der Westtrakt, der seit 1816 das Mühlwerk samt Mühlrad enthält, ist in Ständerbauweise errichtet. Die geschichtlich bedeutende Anlage ist auch für das Ortsbild von Zell wichtig.
Pudermühle Die Pudermühle ist eine repräsentative, vierseitige Hofanlage war ursprünglich eine Mühle, dann von 1845 bis 1896 Fürtslich-Löwenstein-Wertheimisches Hofgut. Sie liegt am Ortseingang von Nieder-Kinzig. Das Wohnhaus ist ein zweigeschossiger Fachwerkbau aus dem Jahre 1806 mit Krüppelwalmdach, symmetrischen, dreizonigen Fachwerkgefüge und doppelten Kopfstreben. Das Mühlwerk ist noch vorhanden. Die Scheune ist aus Sandstein, hat eine Pfeilerloggia und einen großen Gewölbekeller. Höchst bemerkenswert ist auch der als weiträumige, dreischiffige Pfeilerhalle mit Kugelkappengewölbe angelegte Kuhstall. Die Pudermühle ist in den letzten Jahren kontinuierlich mit viel privatem Engagement renoviert worden und dient heute im wesentlichen Wohnzwecken.
Heuselsmühle Die Heuselsmühle stammt aus dem Jahre 1841 und ist ein Einzelhof, der an der Straße von Zell nach Weitengesäß liegt. Im hinteren Teil des Wohnhauses befindet sich heute noch das Mühlwerk einschließlich des außen in einem ummauerten Geviert liegenden Wasserrads. Es ist ein Kulturdenkmal, weil noch erhaltene Mühlenanlagen sehr selten sind. Ein Spaziergang zu diesem Kulturdenkmal in den Mühlengrund lohnt sich und ist von Bad König aus angenehm machbar.
Nachdem Sie dem über 1250 Jahre alten Michelstadt mit seinen Sehenswürdigkeiten (historisches Rathaus von 1484, Michelstädter Burg mit dem Diebsturm, die Synagoge von 1791 mit dem jüdischen Museum) und der historischen Residenz- und Elfenbeinstadt Erbach mit seiner sehenswerten Altstadt, dem Deutschen Elfenbeinmuseum, Barockschloß mit Gräflichen Sammlungen, Alten Rathaus, historischen Städtel, Marktplatz und schließlich der spätbarocken ...
Bad König ist das beste Beispiel dafür, wie sich Tradition und Moderne eindrucksvoll harmonisieren lassen. Das idyllisch gelegene Odenwaldstädtchen gestaltet sich heute als charmanter, vielseitiger Gesundheits-, Erholungs- und Erlebnisort besonderer Art.
Verträumt eingebettet, im grünen Mümlingtal, liegt Bad König im Herzen des wald- und ...
Harmonie von Tradition und Moderne
Bad König ist das beste Beispiel dafür, wie sich Tradition und Moderne eindrucksvoll harmonisieren lassen. Das idyllisch gelegene Odenwaldstädtchen gestaltet sich heute als charmanter, vielseitiger Gesundheits-, Erholungs- und Erlebnisort besonderer Art.
Verträumt eingebettet, im grünen Mümlingtal, liegt Bad König im Herzen des wald- und wildreichen sagenumwobenen Odenwaldes. In und um Bad König bietet sich dem Besucher ein unverwechselbarer Erholungsraum. In dem überschaubar gebliebenen Städtchen mit Flair blickt man nicht nur stolz auf die einzige Thermalquelle im Odenwald und das dazugehörige tolle Gesundheits- und Freizeitbad, die Odenwaldtherme, sondern auch auf zwei Schlösser, zahlreiche Fachwerkgebäude sowie weitere besondere historische Hinterlassenschaften.
Geschichtliches Bad König ist eine der ältesten Siedlungen im Mümlingtal. Es war bereits in grauer Vorzeit Siedlungsplatz der Germanen. In der Römerzeit soll die Bezeichnung für den Ort Quintiacum gewesen sein. Quinticha ist der Name, mit dem Bad König in den Jahren 820 bis 822 urkundlich erwähnt wird. Im Mittelalter war es ursprünglich Reichbesitz und gehörte dann zum Besitz des Reichsklosters Fulda. Bad König war schon im frühen Mittelalter befestigt und Mittelpunkt eines Zentgerichts und Zentamtes. Im Jahr 1477 wird "Künnig als Chur Maintzisch Lehn" an den Schenken Konrad von Erbach gegeben. 1747 kommt das Amt König in den Besitz der Grafen Erbach-Schönberg. Im Jahr 1948 darf sich König "staatlich anerkanntes Bad" nennen und 1980 erhält das Odenwälder Heilbad die Stadtrechte.
Informationen zu Bad König dankend erhalten von der Stadt Bad König (http://www.badkoenig.net)
Das der Odenwald reich an Geschichte und Kultur ist beweisen nicht zu letzt gleich drei „Unesco Welterbestätte“, welche sich hier befinden.
Sind Sie neugierig geworden – Dann bringen wir Ihnen gerne die drei „Unesco Welterbestätte“ näher:
In der Grube Messel im gleichnamigen Ort befinden sich prähistorische Fossilien in hoh ...
Das der Odenwald reich an Geschichte und Kultur ist beweisen nicht zu letzt gleich drei „Unesco Welterbestätte“, welche sich hier befinden.
Sind Sie neugierig geworden – Dann bringen wir Ihnen gerne die drei „Unesco Welterbestätte“ näher:
In der Grube Messel im gleichnamigen Ort befinden sich prähistorische Fossilien in hoher Zahl, welche nahezu einzigartig gut erhalten sind.
Der Geopark Bergstraße-Odenwald bringt dem faszinierten Besucher auf 3500 Quadratkilometer Fläche, erdgeschichtliche und landschaftsgestaltende Vorgänge näher. Ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm, sowie viele Spielideen für die Kleinen sorgen für einen familienfreundlichen Urlaub mit Lern- und Spaßeffekt.
Auch das „Welterbe Deutsche Limesstraße“ führt durch den Odenwald. Das größte Bodendenkmal Europas mit 550 km Länge zeugt von der 2000 jährigen Siedlungsgeschichte der Region.
Auch Sagenhaft geht es im Odenwald zu. So spielt die Nibelungensaga zum Teil im Odenwald und viele Gerüchte ranken sich um den Sterbeort Siegfrieds des Drachentöters, welcher hier von Hagen ermordet worden sein soll.
Die vielen kleinen Gässchen in der historischen Altstadt von Heppenheim mit behaglichen Cafes und Lokalen lassen das Herz eines jeden Romantikers höher schlagen.
Eine Besonderheit stellt die Elfenbeinstadt Erbach da. Freilich werden hier keine Elefantenstoßzähne mehr geschnitzt. Die kunstfertige Verarbeitung des Elfenbeins erfolgt mit Mammutstoßzähnen. In dem europaweit einzigartigen Elfenbeinmuseum können die Kunstwerke bestaunt werden.