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Als Reste der ursprünglich natürlichen Vegetation des Odenwaldes können einige Jahrhunderte alte Eichen und Buchen angesehen werden. Dazu gehört auch die Dicke Eiche oder Siegfriedseiche in Airlenbach. Sie ist eine Sommer- oder Stieleiche und dürfte einer der ältesten und stärksten Bäume Mitteleuropas sein. Der Umfang beträgt 8,6 Meter, die heutige Höhe noch 24 Meter. Das Alter wird auf 800 bis 1.000 Jahre geschätzt. Der Stamm sieht aus, als gehöre er einem längst abgestorbenen Baum. Die Krone hat nur noch einen stärkeren grünen Ast. Beim Ausbau der Landstraße Beerfelden-Affolterbach um 1890 sollte der Baum einer neuen Straßenführung weichen. Damals war es vor allem Pfarrer Georg Fuchs, Beerfelden, der sich für deren Erhalt einsetzte. Bald zeigten sich Schäden, denen man entgegenwirkte. Hohlräume im Stamm wurden 1922 und nochmals 1933 ausgemauert. Im Jahr 1958 ließ der Fabrikant Carl Freudenberg aus Weinheim zu seinem 70. Geburtstag den Baum, der ihm ans Herz gewachsen war, konservieren. Der Volksmund erzählt, daß die Dicke Eiche schon ein kräftiger Baum war, als die ersten Leute in den Odenwald kamen und ihn besiedelten. In ihrem Schatten soll auch Siegfried von der Jagd ausgeruht haben. Dicht hinter der Eiche steht am sanft ansteigenden Hang das Kriegerdenkmal des Dorfes. Von Georg Vetter, Bad König, existiert um 1920 eine Kohlezeichnung des Baumes und seiner nächsten Umgebung.
Der Weg führt auf einer früheren Überwald-Bahntrasse entlang des Ulfenbachtales. Von Hessens bestem Café im Gassbachtal (Hoga-Auszeichnung 2007), dem sagenumwobenen Siegfriedbrunnen bis hin zum Himbächel-Viadukt und einer sehr reizvollen Natur des Ulfenbachtales kann man hier noch den Odenwald pur e ...
Beerfelden liegt im Odenwald in 330 bis 540 Meter Höhe. Nach Süden hin zieht sich das enge und waldige Gammelsbacher Tal, in dem sich die Burgruine Freienstein befindet, bis zum Neckar hinab.
Östlich liegt das gräfliche Erbach-Fürstenausche Jagdschloss Krähberg, unter dem einer der seinerzeit größten Eisenbahntunnel (3,1 km lang, in 348 m Höhe) Deutschlands hinwegführt.
Beerf ...
Beerfelden liegt im Odenwald in 330 bis 540 Meter Höhe. Nach Süden hin zieht sich das enge und waldige Gammelsbacher Tal, in dem sich die Burgruine Freienstein befindet, bis zum Neckar hinab.
Östlich liegt das gräfliche Erbach-Fürstenausche Jagdschloss Krähberg, unter dem einer der seinerzeit größten Eisenbahntunnel (3,1 km lang, in 348 m Höhe) Deutschlands hinwegführt.
Beerfelden wurde bereits im 10. Jahrhundert vom Kloster Lorsch zu Lehn gegeben. Beerfelden wurde 1032 erstmals unter dem Namen "Burrifelden" im Lorscher Kodex urkundlich erwähnt. 1328 wurden Beerfelden (damalige Schreibweise "Baurenfelden") die Stadtrechte verliehen.
1806 im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses von der Grafschaft Erbach an Hessen.
Am 29. April 1810 brennt fast der gesamte Ort ab. Der Großherzog von Darmstadt sowie der Graf von Erbach-Fürstenau sorgen für Hilfsmaßnahmen. Die Hessische Brandkassekuratorionskasse darf 172 802 Gulden für den Wiederaufbau bezahlen.
Bauwerke Beerfelden besitzt den einzigen vollständig erhaltenen Galgen in Deutschland, wenn nicht gar in ganz Europa. Dieser wurde 1597 anstatt eines einfachen Holzgalgens errichtet.
Der Ort wurde vor allem wegen seiner schönen Aussicht gewählt, um dem Delinquenten die Strafe noch schlimmer zu gestalten. Vorbeiziehenden Menschen mit übler Gesinnung war es ein äußerst wirksames Abschreckungsmittel. Weiter gibt es Eisenbänder, welche die Rotsandsteinsäulen mit ihren 6 Metern Höhe zusammenhalten. Diese Bänder wurden vor langer Zeit erneuert. Sie wurden angeblich im Jahr 1814 von hier lagernden Kosaken herausgerissen, die damit ihre Pferde beschlugen. Um dem Galgen herum stehen sieben Linden, die an die alte Thing-Gerichtsbarkeit erinnern sollen, wobei es noch eine sogenannte Zentlinde gab, die dazu diente, vor ihr die Urteile zu fällen und zu verkünden. Diese soll sich am westlichen Ausgang der Stadt befunden haben; ihre Spuren sind jedoch nicht mehr erkennbar.
Quelle: http://www.wikipedia.de Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen http://www.beerfelden.de
Das der Odenwald reich an Geschichte und Kultur ist beweisen nicht zu letzt gleich drei „Unesco Welterbestätte“, welche sich hier befinden.
Sind Sie neugierig geworden – Dann bringen wir Ihnen gerne die drei „Unesco Welterbestätte“ näher:
In der Grube Messel im gleichnamigen Ort befinden sich prähistorische Fossilien in hoh ...
Das der Odenwald reich an Geschichte und Kultur ist beweisen nicht zu letzt gleich drei „Unesco Welterbestätte“, welche sich hier befinden.
Sind Sie neugierig geworden – Dann bringen wir Ihnen gerne die drei „Unesco Welterbestätte“ näher:
In der Grube Messel im gleichnamigen Ort befinden sich prähistorische Fossilien in hoher Zahl, welche nahezu einzigartig gut erhalten sind.
Der Geopark Bergstraße-Odenwald bringt dem faszinierten Besucher auf 3500 Quadratkilometer Fläche, erdgeschichtliche und landschaftsgestaltende Vorgänge näher. Ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm, sowie viele Spielideen für die Kleinen sorgen für einen familienfreundlichen Urlaub mit Lern- und Spaßeffekt.
Auch das „Welterbe Deutsche Limesstraße“ führt durch den Odenwald. Das größte Bodendenkmal Europas mit 550 km Länge zeugt von der 2000 jährigen Siedlungsgeschichte der Region.
Auch Sagenhaft geht es im Odenwald zu. So spielt die Nibelungensaga zum Teil im Odenwald und viele Gerüchte ranken sich um den Sterbeort Siegfrieds des Drachentöters, welcher hier von Hagen ermordet worden sein soll.
Die vielen kleinen Gässchen in der historischen Altstadt von Heppenheim mit behaglichen Cafes und Lokalen lassen das Herz eines jeden Romantikers höher schlagen.
Eine Besonderheit stellt die Elfenbeinstadt Erbach da. Freilich werden hier keine Elefantenstoßzähne mehr geschnitzt. Die kunstfertige Verarbeitung des Elfenbeins erfolgt mit Mammutstoßzähnen. In dem europaweit einzigartigen Elfenbeinmuseum können die Kunstwerke bestaunt werden.