Die Innere Altstadt mit ausgeprägten Verteidigungsanlagen ist als vorburgartige Erweiterung rund um die Burg zu verstehen, welche die drei Talsiedlungen Tal, Vordertal und Hintertal schützten. Dem Weg durch das Hintertal entspricht der heutige Burgweg mit einfachen Fachwerkhäusern und zwei Toren (Klepper-, Ritter- oder Teufelstor im Norden, Hintertäler Tor mit Hochzeitslinde im Südosten).
Der Marktplatz (Bild 2) in seiner heutigen Gestalt entstand nach dem Stadtbrand von 1679. Zu seinen restaurierten Fachwerkhäusern zählen u. a. der Solmser Hof (vormals Gemeindebackhaus und Reitstall, heute Restaurant, Bild 3), das Haus am ehemaligen Zwinger von 1691 (heute Hotel) sowie die historische Metzgerei (später Postamt) von 1708. Der Marktbrunnen stammt von 1727.
Weitere Fachwerkhäuser aus dem späten 17. und 18. Jahrhundert stehen Auf der Schütt (Bild 1) oberhalb des Marktplatzes. Hier handelt es sich um eine bebaute Aufschüttung von Asche, Schutt und Erde nach dem Stadtbrand von 1679.
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