Rund um die Schlossruine befindet sich seit 2001 der vom lokalen Förderverein angelegte, sechs Hektar große „Vogelsberggarten“, der ein Bestandteil des „Naturpark Hoher Vogelsberg“ ist. In dem „Vogelsberggarten“ wachsen 243 wilde Pflanzenarten, darunter geschützte wie die Trollblume.
Der Lehrpfad umfasst Dokumentationstafeln beispielsweise zu
Geschichte des Ackerbaus im 19. und 20. Jahrhundert, Waldweide bis ins 19. Jahrhundert und Schafzucht. Bis 1953 hatte Ulrichstein eine Gemeindeschäferei;
charakteristischen Vegetationsformen wie Glatthaferwiesen in Höhen bis zu 500-600 m mit Wiesenlabkraut, Wiesenpippau und Wiesenglockenblumen sowie Goldhaferwiesen in höheren Lagen (ab ca. 400-500 m) mit Wiesenknöterich, Teufelskrallen und Trollblume, die im Zuge der zeitgenössischen Grünlandbewirtschaftung durch Überdüngung artenärmer und seltener geworden sind;
hangparallelen Hecken aus Schlehe, Hundsrose, Weißdorn und Hasel sowie Lesesteinhaufen aus von den Äckern abgetragenen, im Weg liegenden Steinen.
Ein eingefriedeter, durch einen Rosenbogen im Eingangsbereich geschmückter Muster-Bauerngarten mit Nutz- und Zierpflanzen, Küchenkräutern, Obst und Gemüse wurde zu Dokumentationszwecken rekonstruiert.
In den Lehrpfad integriert sich historischer Baumbestand, insbesondere Weiden, Eschen und Ahorn.
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