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| 14 Kirchen & Klöster in der Ferienregion
Odenwald-Bergstraße |
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Kirchen & Klöster
Karmeliterkloster
69434 Hirschhorn (Odenwald-Bergstraße) |
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Um 1400 begannen die Hirschhorner Ritter Kloster und Kirche bauen zu lassen, die seit 1406 dem Karmeliterorden übergaben. Als Grabeskirche des Geschlechtes besaß sie eine reiche Ausstattung, wovon sich leider nur ein kleiner Teil erhalten hat. Im 18. Jh. erlebte das Kloster, das während der Reformationszeit fast hundert Jahre verwaist war, eine zweite Blüte mit Errichtung des neuen Hochaltars (1761/65 J. M. Düchert). 1803 wurde das Kloster aufgehoben, das Inventar ver5steigert, in der Folge die Kirche dem Verfall preisgegeben, bis sie 1912 nach mühevoller Instandsetzung erneut geweiht wurde. Der Kapitelsaal des Klosters wurde um 1509 mit prächtigen Fresken ausgemalt (Umkreis J. Rathgeb). Das Klostergebäude dient heute als katholisches Pfarrzentrum. ...
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Kirchen & Klöster
Kirchen in Schriesheim
69198 Schriesheim (Odenwald-Bergstraße) |
Bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts stand nahe der Gaulsbrücke über dem Kanzelbach im eigentlichen alten Dorfkern die Dorflinde neben der ehemaligen Dorfkirche, die im westlich gelegenen Dreieck zwischen Bachgasse, Talstraße und Schmaler Seite lag. Ortsheiliger Schriesheims war im Mittelalter St.Vitus, dem auch die alte Dorfkirche geweiht war. Von dieser alten Dorfkirche ist nichts mehr erhalten.
Der Bau der Stadtkirche, am Ort der heutigen evangelischen Kirche, wurde wohl im Jahre 1243 begonnen, wie Münzfunde aus dem Grundstein nahelegen. Dieses Kirchengebäude hatte im Laufe der Jahrhunderte aber so gelitten, dass in der Mitte des 18. Jahrhunderts nur eine sehr aufwändige und teure Renovierung oder ein völliger Neubau in Frage kamen. Man entschied sich für einen Neubau, der zwischen 1748 und 1751 ausgeführt wurde.
Die beiden nach dem 30-jährigen Krieg langsam entstandenen katholischen und lutherischen Gemeinden haben nach gut einem Jahrzehnt des Simultaneum in der alten Stadtkirche zu Beginn des 18. Jahrhunderts eigen Kirchen gebaut. 1711 baute die katholische Gemeinde mit großzügiger Unterstützung der Obrigkeit eine eigene Kirche, die heute noch die katholische Kirche Schriesheims ist.
Zwischen 1708 und 17 ...
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Kirchen & Klöster
Kirchen und Klöster
69469 Weinheim (Odenwald-Bergstraße) |
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Stadtkirche Hauptstraße 125 Die evangelische Stadtkirche ist in die Häuserreihe der Hauptstraße eingefügt. 1731 wurde der Grundstein gelegt, die Kirche jedoch erst 1736 eingeweiht.
St. Laurentiuskirche Obertorstraße 2 Die am oberen Ende des Marktplatzes gelegene Laurentiuskirche – neu erbaut in den Jahren 1911/13 – birgt in ihrem Innern zahlreiche Grabdenkmäler aus dem 13.–18. Jahrhundert und einige aus dem 14. Jahrhundert stammende Wandmalereien aus der alten Kirche. Die Hoch- und Seitenaltare stammen aus der Zeit um 1730. Überragt wird das Langhaus der Laurentiuskirche durch den bereits 1850 nach Plänen des in Weinheim geborenen badischen Baumeisters Heinrich Hübsch errichteten Turm.
Ulner-Kapelle – Ehemaliges Hospital Stadtmühlgasse 2 Nur von der Gerberbachseite sichtbar sind Chor und Langhaus der um 1350 dank einer Stiftung der Hildegund von Weinheim erbauten Ullner-Kapelle. Das Hauptportal der Kapelle, von einem Wohn- und Geschäftshaus zur Marktplatzseite überbaut, zeigt im Schmiedewerk das Wappen der Ullner, der späteren Besitzer der Kapelle. Das zu der Stiftung gehörige, an die Kapelle angebaute, frühere Armen- und Altenspital wurde mehrfach umgebaut.
Ehemaliges Kar ...
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Kirchen & Klöster
St. Gallus-Kirche
68526 Ladenburg (Odenwald-Bergstraße) |
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Vor der St. Gallus-Kirche mit einer Krypta aus dem 11. Jahrhundert befand sich das Forum der Stadt Lopodunum. An dieser Stelle stand die zweitgrößte Marktbasilika nördlich der Alpen mit Ausmaßen von 72 auf 28 Meter. ...
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Kirchen & Klöster
Kirchen in Hirschberg
69493 Hirschberg (Odenwald-Bergstraße) |
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Katholische Kirche Leutershausen (Bild 1 und 2)
Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts kam es zu einem Platztausch zwischen der Kirchenbehörde - Leutershausen gehört seit 1827 zu der in jenem Jahr neu gebildeten Erzdiözese Freiburg - und dem Grafen Theodor von Wiser. Dieser überließ der katholischen Gemeinde einen Teil seines Gemüsegartens, des früheren "Wassergartens", dafür erhielt der Graf den bisherigen Kirchplatz vor dem Schloß. Der "Wassergarten" lag an der Stelle, wo vor 1611 ein Adelshof der Familie von Hirschberg gestanden hatte und trug seinen Namen wegen seiner Nachbarschaft zum Lindenbrunnen im ältesten Ortskern und zum Dorfbach. Unter Pfarrer Kästel entstand auf diesem Gelände nach den Plänen des Erzbischöflichen Bauamtes in Heidelberg in den Jahren 1905-1907 die neue Pfarrkirche in neugotischem Stil. Sie ist ebenfalls wieder dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht. Beim Bau des Chores stieß man auf den geplättelten Boden einiger Stuben. Die Kirche steht also auf den Grundmauern des alten Hirschberger Lehenshofes.
Der neugotische Hochaltar wurde, wie alle Altäre, 1908 von Pius Hausch aus Horb, geschnitzt. Er zeigt in der Mitte die Darstellung der Taufe Jesu im Jordan. Links: Jesus übergibt Petrus die Schlüssel des Himmelreiches. Rechts: Die Bekehrung des Apostels Paulus. Rechts und link ...
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Kirchen & Klöster
Kirchen in Dossenheim
69221 Dossenheim (Odenwald-Bergstraße) |
Evangelische Kirche (Bild 1 und 2)
Nach den beiden 794 und 820 n. Chr. im Lorscher Codex erwähnten Kirchen ist dies das dritte am Ort genannte Gotteshaus. Einer von drei am Gebäude erhaltenen lateinischen Bauinschriften zufolge wurde der Grundstein zum Turm dieser über den Fundamenten eines romanischen Vorgängers errichteten gotischen Bergkirche am 12. Mai 1375, dem Tag des Hl. Pankratius, vom Ritter Heinrich von Handschuhsheim gelegt, seinerzeit Inhaber der Vogtei in Dossenheim. 1460 während der Schauenburger Fehde teilweise zerstört, wurde die Kirche um 1480 wieder aufgebaut. Vom Bergsträßer Rezeß des Jahres 1650 an bis zum Auszug der kath. Gläubigen 1926 wurde sie von beiden christlichen Konfessionen als "Simultankirche" genutzt. Seitdem ist sie Pfarrkirche der ev. Kirchengemeinde. 1931/32 wurde sie durch einen Anbau nach Norden erweitert.Bei den damaligen Bauarbeiten und noch 1960 zutage getretene Funde belegen für die La-Tène-Zeit (ab 450 v. Chr. bis Chri ...
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Kirchen & Klöster
Quellkirche Güttersbach
64756 Mossautal (Odenwald-Bergstraße) |
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Die Güttersbacher Kirche, bis zur Reformation Wallfahrtsort, zählt zu den Quellkirchen des Odenwaldes. Im gewölbten Keller des benachbarten Pfarrhauses (Hüttenthaler Straße 41), erbaut 1594-96, tritt diese Quelle hervor. Die Pfarrkirche wird 1290 erstmals urkundlich erwähnt. Die ältesten Werkstücke des Turms sind romanisch. Der im Kern noch frühgotische Kirchensaal erhielt im Barock eine kassettierte Flachdecke. Der eingezogene Rechteckchor ist 1480 datiert. Unter der Ausstattung hervorzuheben sind die Kanzel aus dem frühen 18. Jahrhundert und die Orgel von 1740. Der Taufstein, um 1300 entstanden, befindet sich im Hessischen Landesmuseum Darmstadt, Außerhalb der Kirche steht am Chorhaupt ein spätgotischer Sandsteinkruzifixus von 1503; wenig später, 1507, stiftet Mathias Gotz aus Olten das Kreuz vor der Kirche. Der Chor ist mit einem gotischen Sterngewölbe (entstanden 1480) und eindrucksvollen Deckenmalereien (um 1500) ausgestattet. Der Altar mit der Originalplatte aus heimischem Buntsandstein stammt noch aus dem Mittelalter, desgleichen die Sakramentnische und die vorreformatorischen Weihekreuze. Die um die Kirchhofslinde herumgeführte Steinbank und de ...
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Kirchen & Klöster
Johanniterkirche Ober-Mossau
64756 Mossautal (Odenwald-Bergstraße) |
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Spätestens 1252 gründete der Johanniterorden auf den Ruf der Erbacher Schenken die Johanniterpfarrei in dem alterbachischen Dorf Ober-Mossau. Von dem älteren Kirchenbau sind noch der Chor, die untere Turmmauer und die Nordseite des Kirchenschiffs erhalten. Im Jahre 1501 erfuhr die Kirche nach Süden eine Erweiterung. An drei Stellen der Kirche ist noch das Johanniterkreuz zu sehen. Der rippengewölbte Chor im unteren Turmgeschoß ist durch einen Triumphbogen vom Langhaus getrennt. Die Konsolen der Wölbungsrippen tragen Reliefbilder (Stierhaupt, Kelch, Lilien ). In den Wölbekappen befinden sich gotische Wandgemälde von Cherubfiguren, im Gewölbescheitel ein plastisches menschliches Lockenhaupt. Die Sakramentnische stammt noch aus der Gründungszeit der Kirche. In Chor wird ein Grabstein von 1504 aufbewahrt; er ist das älteste Eisenhauerdenkmal im Odenwald. Rudimente eines Sühnekreuzes und das Bruchstück eines Grabsteines für einen Geistlichen sowie ein Bauteil eines Rippengewölbes werden im Kirchenschiff unter der Orgelempore aufbewahrt. Daneben steht der alte und heute wieder benutzte Taufstein aus der Gründungszeit der Kirche. Steinere Bauurkunden belegen inschriftlich die Daten "a(nno) dom(in)i 1500" und "1501". Zwei hölzerne Sargtragen werden im benachbarten Gehöft Bär/Kübler aufbewahrt. ...
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Kirchen & Klöster
Bergkirche
64739 Höchst im Odenwald (Odenwald-Bergstraße) |
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Malerisch winkt es vom Osthang des Mümlingtals, das kleine Bergkirchlein in Mümling-Grumbach. Auf den ersten Blick ist das Bauwerk unspektakulär, fällt den Autofahrern auf der B45 nur am Rande ins Auge. Erst näheres Hinschauen macht neugierig, ist doch der massive Kirchenturm viel zu groß für den Baukörper des Kirchenschiffs.
Er ist ja auch rund 100 Jahre älter und gehörte wohl zu einer mächtigen Wehrkirche. Der kleine gotische Anbau entstand im 14. Jahrhundert. Davon zeugen zwei Wappen über dem Haupteingang. Eines von ihnen kann dem Conrad von Weinsberg zugeordnet werden, der zwischen 1320 und 1326 Anteil an der Herrschaft über Breuberg hatte.
Der Kirchenraum selbst ist klein und - abgesehen von Resten einer figürlichen Bemalung im Chor - weitgehend schmucklos. Durch die Fenster dringt nur wenig Licht. In diesem mystischen Halbdunkel ist der in der Nordwand eingelassene Reliefstein nur schemenhaft zu erkennen. Es handelt sich um einen sogenannten "Matronenstein", auf dem drei sitzende weibliche Gottheiten dargestellt sind. 1841 hat ihn der Erbacher Archivrat Christian Kehrer in der benachbarten Friedhofsmauer entdeckt.
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Kirchen & Klöster
Ehemaliges Nonnenkloster
64739 Höchst im Odenwald (Odenwald-Bergstraße) |
Die Anlage ist ein um das Jahr 1200 zu datierendes fuldisches Augustinerinnen-Kloster. Der Kirchturm stammt aus der Gründungszeit. Die Kirche selbst ist ein Nachfolgebau der Klosterkirche. Sie wurde in den Jahren 1566-68 errichtet. Das Kloster Fulda konnte seine Oberhoheit nur bis zur Reformation bewahren, 1569 wurde diese Hoheit aufgehoben und der Besitz des Klosters dem neu gegründeten Höchster Klosterfonds übereignet. Die Erträge werden bis heute zur Betreuung und Unterhaltung von Pfarreien im Breuberger Land genutzt.
Der Gebäudebestand, Kirche, Konventsgebäude, Klosterküche, Refektorium, Hospital und Wirtschaftsgebäude, ist seit der Reformation im wesentlichen erhalten, jedoch durch Modernisierung verändert und durch Neubauten erweitert worden. Heute ist das Kloster Höchst Tagungshaus ...
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