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| 5 Kirchen & Klöster in der Ferienregion
Vogelsberg |
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Kirchen & Klöster
Walpurgiskirche Alsfeld
36304 Alsfeld (Vogelsberg) |
Die gotische Walpurgiskirche ist die evangelische Hauptkirche von Alsfeld. Der Beginn des Baues wird in die 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts datiert. Das Lanhaus wurde im 15. Jahrhundert zur Kirchenhalle umgebaut. Schon 1394 stützte der ursprüngliche Turm der Kirche ein, wurde jedoch wieder aufgebaut. Doch waren die Bauarbeiten am Turm erst 1543 vollendet. 1836 wurde der Turm dann um ein Geschoss gekürzt.
Der Kirchenraum wird heute von einer Gesamtverglasung geprägt, die 1963 von Charles Crodel und Theo Kellner geschaffen wurde.
Die Walpuriskirche verfügt über ein Geläuta aus sieben Glocken, deren jüngste stammt aus dem Jarh 1617. Die älteste Glocke stammt aus dem Jahr 1333.
Öffnungszeiten:
1. Mai bis 15. Oktober
Mo. – Sa. von 10.30 - 12.30 und 13.30 – 15.30
So. nach dem Gottesdienst bis 12.30 und 13.30 – 15.30 ...
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Kirchen & Klöster
Die Liebfrauenkirche
63679 Schotten (Vogelsberg) |
Die gotische Liebfrauenkirche in Schotten wurde von 1350-1385 n.Chr. erbaut. Die Kirche war eine Stiftung der Gräfin Lukarde von Eppenstein und des Grafen Konrad von Trimberg. Sie wurde durch einen Ablassbrief von Papst Johannes XXII. aus Avignon zur Wallfahrtskirche. Im 15. Jahrhundert meldet ein Register, dass in Schotten eine Pfarrei vorhanden sei mit den Altären der Heiligen Brigida, St. Peter und Paul, St. Barbara, St. Jost, Jodocus und Maternus, Johannes der Täufer, Nikolaus und Georg.
Der Flügelaltar (Hochaltar) der Liebfrauenkirche in Schotten zählt zu den Hauptwerken der spätgotischen Malerei. Er ist ein "Kunsthistorisches Kleinod von besonderem Rang" (S.Weil) Die Herkunft des "Schottenmeisters" aus Böhmen, Prag, als Zentrum der Kunst am Hof von Kaiser Karl IV. ist nicht überliefert, aber die großen Ähnlichkeiten z.B. zu dem "Meister von Wittingau", sprechen dafür. Der Schottenmeister stand schon vor der nächsten geistigen Veränderung, der Renaissance, deshalb ist es berechtigt, wenn man ihn als einen Wegbereiter des "Weichen Stils" (Internationale Gotik um 1400" bezeichnet. Der Maler gehörte somit zur damaligen Maler-Avantgarde und ...
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Kirchen & Klöster
Evangelische Heiliggeistkirche
63667 Nidda (Vogelsberg) |
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Eine der ältesten evangelischen Saalkirchen Hessens nach dem Vorbild der Stadtkiche in Hungen. Erbaut 1615-18 im Renaissance-Stil. Eine Besonderheit stellt unter anderem das Kruzifix aus dem 17. Jahrhundert dar, nicht zuletzt deshalb, weil es die Inschrift INRI auf lateinisch, griechisch und hebräisch trägt. ...
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Kirchen & Klöster
Johanniterturm
63667 Nidda (Vogelsberg) |
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Errichtet 1491/1992. Letzter Rest der Johaniterkirche St. Johannes Baptist. Der Turm wurde 1491-1492 nachträglich angebaut an das damals noch vorhandene romanische Kirchenschiff der Johanniterkirche. Noch heute ist der frühere Dachgiebel als Mörtelrest am Turm erkennbar. Das Gotteshaus war wahrscheinlich eine romanische Pfeilerbasilika mit einem Mittelschiff, zwei Seitenschiffen und fünf Altären. Bis heute hängen im Johanniterturm drei Glocken, die zu den ältesten und schönsten Geläuten Hessens zählen. ...
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Kirchen & Klöster
Evangelische Stadtkirche
35410 Hungen (Vogelsberg) |
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Die evangelische Stadtkirche, das älteste Bauwerk Hungens, wurde 1286 erstmals urkundlich erwähnt. In ihrem in Jahrhunderten gewachsenen Erscheinungsbild vereint sie die Baustile der Romantik, Gotik, Renaissance und des Barock.Gegen Ende des 12. Jahrhunderts entstand der romanische untere Teil des Turmes, der sich zwischen Chor und Schiff befindet. Die zwei oberen Geschosse stammen aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Sie weisen spätromanische und frühgotische Stilelemente auf. 1905 wurden bei Renovierungsarbeiten wertvolle Wandmalereien im Turm entdeckt und freigelegt. Diese Gemälde hatte man nach der Reformation (um 1600) schlichtweg übermalt. Die jahrhundertealten Freskenmalereien wurden sorgfältig von der Tünche befreit und anlässlich des Stadtjubiläums von dem Restaurateur Velte aufgefrischt. Ein kunstvoll schmiedeeisernes Gitter trennt den alten Turm von dem spätgotischen, 1518 geweihten Chorraum. Da der Chor nach der Reformation nicht mehr für den Gottesdienst genutzt wurde, diente er dem Grafenhaus Solms-Hungen, das fast 100 Jahre lang seinen Sitz in Hungen hatte, als Grabkapelle. Die mit kostbaren Wappen- und Schriftarbeiten geschmückten gräfli ...
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