Kreis: Lahn-Dill-Kreis Verbandsgemeinde: ,Lahntal,
Wetzlar, ehemals Reichsstadt und Sitz des Reichskammergerichts, ist ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum sowie der herausragende Industriestandort in Mittelhessen. Die Stadt ist Kreisstadt des Lahn-Dill-Kreises und Oberzentrum für die Region. Ihr Stadtgebiet liegt in Höhe der Dillmündung in die Lahn.
Wetzlar ist Hauptsitz der Kreisverwaltung des Lahn-Dill-Kreises und wichtiges Industrie- und Handelszentrum. Wie sechs weitere größere Mittelstädte in Hessen ist Wetzlar eine Stadt mit Sonderstatus, d. h. sie übernimmt Aufgaben des Landkreises und gleicht damit in vielen Dingen einer kreisfreien Stadt. Mit der unmittelbar östlich angrenzenden Universitätsstadt Gießen und dem gemeinsamen Umland bildet diese Region einen Ballungsraum. Zum nahen Rhein-Main-Gebiet bestehen enge Verflechtungen.
Wetzlar liegt im Lahn-Dill-Gebiet in Mittelhessen an der Lahn, kurz nach ihrer Richtungsänderung von Süd nach West in Höhe der Dillmündung. Die Stadt liegt im Trennungspunkt hessischer Mittelgebirge: südlich der Lahn liegt der Taunus; nördlich der Lahn und westlich der Dill beginnt der Westerwald; nördlich der Lahn, aber östlich der Dill beginnt das Rothaargebirge. Der höchste Punkt des Stadtgebiets ist der Stoppelberg mit einer Höhe von 401 m.
Bereits in der Altsteinzeit war die Wetzlarer Region besiedelt, so auch im Bereich des Stadtteils Dalheim (Wüstungen Dalheim und Wanendorf). Durch die vom Klima begünstigte Lage blieben dort die Menschen auch in der Würmeiszeit vor rund 50.000 Jahren.
Das nahezu geschlossene Ensemble historischer Bauwerke und Wohnhäuser in der Altstadt mit Fachwerkhäusern und Steinbauten aus der Zeit der Romanik (Dom), der Gotik, aus Renaissance und Barock ist größtenteils in einem Zustand, wie es sich zum Ende des 18. Jahrhunderts darstellte, erhalten und weitgehend restauriert. So bestehen noch die Plätze Buttermarkt/Domplatz, Fischmarkt, Eisenmarkt, Kornmarkt und der ehemalige Franziskanerhof, jetzt Schillerplatz. Von den rd. 50 nennenswertesten Gebäuden sind hier beispielsweise aufgezählt: ein so genannter Wandständerbau aus dem Jahr 1356; die Alte Münze am Eisenmarkt; der Römische Kaiser (15. Jahrhundert), ein ehemaliges Theater- und Ballhaus; der ehem. Deutschordenshof, heute Städtisches Museum; das Lottehaus, Wohnhaus der Charlotte Buff; das Jerusalemhaus in dem sich K. W. Jerusalem erschoss und so eine traurige Berühmtheit als Werther erlangte; das fürstliche Palais Papius, in dem sich heute die Sammlung historischer Möbel, zusammengestellt von Irmgard von Lemmers-Danforth, befindet.
Quelle: http://www.wikipedia.de
Wetzlar ist Hauptsitz der Kreisverwaltung des Lahn-Dill-Kreises und wichtiges Industrie- und Handelszentrum. Wie sechs weitere größere Mittelstädte in Hessen ist Wetzlar eine Stadt mit Sonderstatus, d. h. sie übernimmt Aufgaben des Landkreises und gleicht damit in vielen Dingen einer kreisfreien Stadt. Mit der unmittelbar östlich angrenzenden Universitätsstadt Gießen und dem gemeinsamen Umland bildet diese Region einen Ballungsraum. Zum nahen Rhein-Main-Gebiet bestehen enge Verflechtungen.
Wetzlar liegt im Lahn-Dill-Gebiet in Mittelhessen an der Lahn, kurz nach ihrer Richtungsänderung von Süd nach West in Höhe der Dillmündung. Die Stadt liegt im Trennungspunkt hessischer Mittelgebirge: südlich der Lahn liegt der Taunus; nördlich der Lahn und westlich der Dill beginnt der Westerwald; nördlich der Lahn, aber östlich der Dill beginnt das Rothaargebirge. Der höchste Punkt des Stadtgebiets ist der Stoppelberg mit einer Höhe von 401 m.
Bereits in der Altsteinzeit war die Wetzlarer Region besiedelt, so auch im Bereich des Stadtteils Dalheim (Wüstungen Dalheim und Wanendorf). Durch die vom Klima begünstigte Lage blieben dort die Menschen auch in der Würmeiszeit vor rund 50.000 Jahren.
Das nahezu geschlossene Ensemble historischer Bauwerke und Wohnhäuser in der Altstadt mit Fachwerkhäusern und Steinbauten aus der Zeit der Romanik (Dom), der Gotik, aus Renaissance und Barock ist größtenteils in einem Zustand, wie es sich zum Ende des 18. Jahrhunderts darstellte, erhalten und weitgehend restauriert. So bestehen noch die Plätze Buttermarkt/Domplatz, Fischmarkt, Eisenmarkt, Kornmarkt und der ehemalige Franziskanerhof, jetzt Schillerplatz. Von den rd. 50 nennenswertesten Gebäuden sind hier beispielsweise aufgezählt: ein so genannter Wandständerbau aus dem Jahr 1356; die Alte Münze am Eisenmarkt; der Römische Kaiser (15. Jahrhundert), ein ehemaliges Theater- und Ballhaus; der ehem. Deutschordenshof, heute Städtisches Museum; das Lottehaus, Wohnhaus der Charlotte Buff; das Jerusalemhaus in dem sich K. W. Jerusalem erschoss und so eine traurige Berühmtheit als Werther erlangte; das fürstliche Palais Papius, in dem sich heute die Sammlung historischer Möbel, zusammengestellt von Irmgard von Lemmers-Danforth, befindet.
Quelle: http://www.wikipedia.de
Ferienregion Lahntal
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Kulturell ansprechend mit vielen gut ausgebauten Wander- und Radwegen, entlang der waldreichen Mittelgebirgslandschaft präsentiert sich die Region Lahn-Dill. Auf "Göthes Spuren" wandert man in der „Goethestadt“ Wetzlar – So sind hier viele gut erhaltene Barockbauten und Fachwerkhäuser aus der Zeit des großen deutschen Dichters erhalten. Auch der in seiner Bauart einzigartige Wetzlarer Dom ist ein Besuch wert. Malerisch im Lahntal eingebettet liegen die Städte Gießen und Marburg, welche über sehr schöne Altstädte verfügen. Besonders geschichtsträchtig ist die Burg von Marburg – hier kann man Luthers spuren folgen. Das berühmte Marburger Streitgespräch fand in der Burg statt. Die Region um Biedenkopf ist geprägt durch viele Kurangebote. Das Ambiente der vielen kulturellen Schätze, welche hier zu finden sind, rundet Ihren ansprechenden Wellnessurlaub ab. Die Naturbelassene Mittelgebirgslandschaft des Rothaargebirges lädt zum wandern ein. Viele Seen, kleine Bächlein und traumhafte Aussichtspunkte locken jeden Wanderfreund in die waldreiche Umgebung. |
Baudenkmäler
Lahntal
Objekt-Nr.: 16911
Der Bismarckturm in Wetzlar ist einer von etwa 145 in Deutschland noch existierenden Bismarcktürmen. Diese Türme wurden zu Ehren des Fürsten Otto von Bismarck (1815–1898) erbaut.
1901 wurde die Garbenheimer Warte, ein mittelalterlicher Wachturm der städtischen Landwehr, völlig umgestaltet. Der Turm wurde im Jahr 1901 genau vermessen und nach den Plänen des damaligen Kreisbaumeisters Wilhelm Witte
1901 wurde die Garbenheimer Warte, ein mittelalterlicher Wachturm der städtischen Landwehr, völlig umgestaltet. Der Turm wurde im Jahr 1901 genau vermessen und nach den Plänen des damaligen Kreisbaumeisters Wilhelm Witte
Objekt-Nr.: 16910
Das Palais Papius in der Kornblumengasse 1 in Wetzlar, einer Stadt im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis, wurde 1740 erbaut. 1756 wurde es durch Johann Hermann Franz von Pape, genannt Papius, erheblich erweitert. Das Anwesen ist seit 1860 im Besitz der Stadt Wetzlar[1].
Das Haus wird primär als Museum genutzt. Es wird dort die Sammlung "Europäische Wohnkultur aus Renaissance und Barock" gezeigt, de
Das Haus wird primär als Museum genutzt. Es wird dort die Sammlung "Europäische Wohnkultur aus Renaissance und Barock" gezeigt, de
Objekt-Nr.: 16905
Die Alte Lahnbrücke in Wetzlar ist eine im 13. Jahrhundert erbaute siebenbogige Brücke über die Lahn. Sie ist eine der ältesten noch erhaltenen Brücken in Hessen.
Die Brücke wurde vermutlich zwischen 1250 und 1280 erbaut und ist damit eine der ältesten noch erhaltenen Brücken in Hessen. Sie wurde im Laufe der Zeit mehrfach verändert. Im 15. Jahrhundert wurden die Pfeiler durch Eisbrecher verstärk
Die Brücke wurde vermutlich zwischen 1250 und 1280 erbaut und ist damit eine der ältesten noch erhaltenen Brücken in Hessen. Sie wurde im Laufe der Zeit mehrfach verändert. Im 15. Jahrhundert wurden die Pfeiler durch Eisbrecher verstärk


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