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Burgen & Schlösser in Neckarsteinach (Odenwald-Bergstraße)

Kreis: Bergstraße Verbandsgemeinde: Bergstraße

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Vierburgenstadt Neckarsteinach
Staustufe im Neckar bei Neckarsteinach
Der Ort "Steinach" wurde erstmals 1142 in einer Urkunde erwähnt. Damals herrschte hier das Rittergeschlecht der Edelfreien von Steinach als Lehnsträger der Bischöfe von Worms. Leitvorname dieses Geschlechts war „Bligger“, ein germanisches Wort, das „Blitzspeer“ bedeutet. Es begann in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts mit dem Bau der vier Burgen. Während die Vorder-, Mittel- und Hinterburg ziemlich gleichzeitig auf dem Bergsporn zwischen dem Steinach- und dem Neckartal entstan-den, wurde die Burg Schadeck auf dem Felsplateau erst um 1260 errichtet. Dieses mittelalterliche Vierburgenensemble ist heute einmalig in Deutschland.
Ab 1300 nennt sich das Geschlecht „Landschaden von Steinach“; sie erwerben ho-hes Ansehen und sind ab 1355 bis zu ihrem Aussterben 1653 ständig in den Diens-ten der Heidelberger Kurfürsten. 1377 erhält der Ort Stadtrechte, was mit dem Markt-recht und dem Bau einer Stadtmauer und drei Stadttoren zum Ausdruck kommt.
1483 erfolgt der Bau der spätgotischen Kirche durch Bligger XVI, und sein Sohn, Landschad Hans III. führt schon 1527 gegen den Willen seines Heidelberger Dienst-herrn die Reformation in Neckarsteinach ein. In der sehenswerten Kirche sind Grab-male und steinerne Gedenktafeln der Landschaden aufgestellt.

Die Bevölkerung von Neckarsteinach lebte bis in das 19. Jahrhundert von der Schiff-fahrt, der Flößerei, der Waldwirtschaft, der Gerberei und dem Sandsteingeschäft. Das herausragende Gewerbe war bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts die Schifffahrt. Es waren bis zu 48 Schiffseigner, meist Partikuliere mit je ein oder zwei Schiffen mit 2.600 t Ladefähigkeit und 90 Schiffseinheiten, hier ansässig. Der Neckar ist heute eine stark befahrene Bundeswasserstraße; in der 1932 gebauten Neckars-teinacher Staustufe werden jährlich ca. 19.000 Schiffe geschleust.

Heute zählt Neckarsteinach mit seinen Stadtteilen, den Höhenorten Darsberg und Grein und dem 4 km Neckar aufwärts liegenden Neckarhausen ca. 4.000 Einwohner. Es liegt in einer Höhenlage von 129 bis 450 m ü. NN. Eine traditionsreiche, über 250 Jahre alte Werft für Binnenschiffe, eine kleinere Werft für Spezialboote, ein Kunst-stoffwerk, ein Werk für elektronische Geräte und ein großes Autohaus sind die wich-tigsten Gewerbebetriebe in Neckarsteinach. Der Tourismus, die Schifffahrt, die nahe gelegene Universitätsstadt Heidelberg und die umliegenden Gemeinden bieten wei-tere Arbeitsplätze für die Bürger.

Neckarsteinach, die Vierburgenstadt, liegt in einem der schönsten Teile des Neckar-tals, eingerahmt von den dichtbewaldeten Höhen des südlichen Odenwalds im Kranz von vier Burgen und der Bergfeste Dilsberg. Eine 5 km lange, befestigte Uferprome-nade ohne Autoverkehr, der Nibelungengarten und Ruheanlagen sowie beschilderte Wanderwege zu den Burgen mit ihren herrlichen Ausblicken laden zu Spaziergängen und Wanderungen ein. Gute Hotels und Pensionen ermöglichen mehrere Tage Auf-enthalt und Erholung und Genuss bieten die zahlreichen Restaurants mit hervorra-gender Küche, schattige Biergärten und schöne Neckarterrassen.

Gute Verkehrsverbindungen mit Bus und S-Bahn machen die Anfahrt leicht und in den Sommermonaten versprechen die regelmäßigen Fahrten der Weißen Flotte zwi-schen Heidelberg und Neckarsteinach ein ganz besonderes Erlebnis.

Informationen dankend zur Verfügung gestellt bekommen von http://www.neckarsteinach.de

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in der Ferienregion

Odenwald-Bergstraße

Willkommen im Odenwald-Bergstraße



Das der Odenwald reich an Geschichte und Kultur ist beweisen nicht zu letzt gleich drei „Unesco Welterbestätte“, welche sich hier befinden.

Sind Sie neugierig geworden – Dann bringen wir Ihnen gerne die drei „Unesco Welterbestätte“ näher:
In der Grube Messel im gleichnamigen Ort befinden sich prähistorische Fossilien in hoher Zahl, welche nahezu einzigartig gut erhalten sind.
Der Geopark Bergstraße-Odenwald bringt dem faszinierten Besucher auf 3500 Quadratkilometer Fläche, erdgeschichtliche und landschaftsgestaltende Vorgänge näher. Ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm, sowie viele Spielideen für die Kleinen sorgen für einen familienfreundlichen Urlaub mit Lern- und Spaßeffekt.
Auch das „Welterbe Deutsche Limesstraße“ führt durch den Odenwald. Das größte Bodendenkmal Europas mit 550 km Länge zeugt von der 2000 jährigen Siedlungsgeschichte der Region.

Auch Sagenhaft geht es im Odenwald zu. So spielt die Nibelungensaga zum Teil im Odenwald und viele Gerüchte ranken sich um den Sterbeort Siegfrieds des Drachentöters, welcher hier von Hagen ermordet worden sein soll.

Die vielen kleinen Gässchen in der historischen Altstadt von Heppenheim mit behaglichen Cafes und Lokalen lassen das Herz eines jeden Romantikers höher schlagen.

Eine Besonderheit stellt die Elfenbeinstadt Erbach da. Freilich werden hier keine Elefantenstoßzähne mehr geschnitzt. Die kunstfertige Verarbeitung des Elfenbeins erfolgt mit Mammutstoßzähnen. In dem europaweit einzigartigen Elfenbeinmuseum können die Kunstwerke bestaunt werden.

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Schwalbennest auch Schadeck
69239 Neckarsteinach (Odenwald-Bergstraße)
Objekt-Nr.: 15664
Die jüngste Neckarsteinacher Burg entstand etwa um 1230 und wurde direkt auf einen Felssporn aufgesetzt. Als Erbauer gilt Bligger V., ein Enkel des Minnesängers. Statt eines Bergfrieds gibt es hier eine ungewöhnlich mächtige, zweiflügelige Schildmauer, die mit ihrer Spitze gegen das Bergmassiv zeigt. An dieser Stelle wurde auch ein schmaler Halsgraben aus dem Fels geschlagen, durch den man heute
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Die Hinterburg
69239 Neckarsteinach (Odenwald-Bergstraße)
Objekt-Nr.: 15662
Sie ist die älteste der vier Burgen und die Stammburg der Edelfreien von Steinach. Mit ihrem Bau wurde nach 1100 begonnen, als ihr erster Burgherr gilt Bligger I.. Aber erst sein Sohn Bligger II., der Minnesänger, baute sie zu einer monumentalen Stauferanlage aus, die ein regelmäßiges Fünfeck bildet. (Über die Bedeutung Bliggers II, siehe auch Geschichte). Original aus der Bauzeit erhalten und mit
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Die Mittelburg
69239 Neckarsteinach (Odenwald-Bergstraße)
Objekt-Nr.: 15661
Die Burg ist nur ein wenig älter als die benachbarte Vorderburg, hat aber im Gegensatz dazu ihren ursprünglichen wehrhaften Charakter völlig verloren. Bauherr soll um 1170 Konrad I., ein Bruder des Minnesängers, gewesen sein. Die zunächst aus einem mächtigen Bergfried und einer kleinen Kernburg bestehende Anlage wurde ständig ausgebaut und um 1550 von Landschad Hans Bleickardt I., Marschall am Hei
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Die Vorderburg auch Landschadenburg
69239 Neckarsteinach (Odenwald-Bergstraße)
Objekt-Nr.: 15660
Die Burg wurde als dritte der vier Neckarsteinacher Burgen um 1200 von Ulrich I., Sohn des Minnesängers Bligger II. gebaut. Der Zugang erfolgte damals direkt von der Kirche den Burgberg zwischen zwei mächtigen Flügelmauern hinauf, die auch heute noch vorhanden sind. Der mächtige Bergfried und das unmittelbar angebaute dreistöckige Palasgebäude sind noch weitgehend original erhalten. Die darin heut
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