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Weiltalweg
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Radweg,Wanderweg ( Lahntal, Taunus )

Der Weiltalweg erstreckt sich mit einer Gesamtlänge von 47,5 km vom Roten Kreuz bis nach Weilburg. Dabei ist ein Höhenunterschied von 560 m zu bewältigen. Der touristisch sehr interessante Freizeitweg für Wanderer und Radfahrer wird im Laufe des Jahres 2001 vom Umlandverband Frankfurt im Bereich des Hochtaunuskreises und vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen Dillenburg im Bereich des Landkreises Limburg-Weilburg ausgebaut. Die Durchgängigkeit wird erst im Herbst 2001 gewährleistet sein.

Für die Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel:
Bushaltestelle Rotes Kreuz: Linien FKE 502 und 511
Weilburg: Bahnhof und Bushaltestelle

Das Rote Kreuz liegt an der L 3025 aus Richtung Königstein nach Schmitten. Hier in unmittelbarer Nähe der Weilquelle, beginnt der Weiltalweg und führt uns entlang des Naturschutzgebietes “Reifenberger Wiesen” nach Oberreifenberg. Dort überqueren wir die Siegfriedstraße (L 3276). Nach ca. 300 m biegt der Weg rechtwinklig rechts ab und folgt dem Schmittgrund ins Weiltal. Nach Querung der L 3025 führt die Wegstrecke durch die Freizeitanlage “Oberes Weiltal” nach Schmitten. Aufmerksam der Markierung durch Schmitten folgend, gelangt man direkt an die Weil und folgt dieser nach Dorfweil und weiter über Brombach nach Hunoldstal.Im Ort, auf der Anspacher Straße, gelangt man talabwärts zum Ortsausgang. Hier wechselt der Weg über die L 3025 auf die linke Seite des Weiltals auf die Straße Richtung Treisberg und führt uns nach einem Anstieg (1km) oberhalb der “Burg Weilstein” vorbei zum Forsthaus Landstein. Nach einer Zickzack-Passage, die dank der guten Beschilderung leicht zu meistern ist, überquert der Weg in einem Seitental der Weil den Niedgesbach und führt zurück ins Weiltal. Der Weil folgend erreichen wir die B 275. Von hier, an der Mappesmühle vorbei, läuft der Weg zum Ortsrand von Neuweilnau und dann mit leichtem Gefälle an der Erbismühle vorbei erneut zur L 3025, die überquert wird. Nun folgt ein kurzer Anstieg, bis der Weg nach links abbiegt. An dieser Kreuzung besteht die Möglichkeit, geradeaus über den Aussichtspunkt “Weiltalblick” wieder zum Weiltalweg zu gelangen. Den Linksabbieger des Hauptweges erwartet ein kurzes steiles Wegstück. Im Tal angelangt, führt der Weg direkt am Bach entlang nach Rod an der Weil. Am Ortsausgang links durch “Niederrod” über eine kleine Brücke am Schwiederweiher vorbei erreicht der Weg Emmershausen. Jetzt führt der Weg durch enge verwinkelte Gäßchen am Ortsrand entlang über die K 739 zur Runkelsteiner Mühle. Hier, an der engsten Stelle des Weiltales über drei kleine Brücken, geht es weiter an Winden vorbei unterhalb von Heinzenberg nach Audenschmiede. Nahe der Weil, teilweise durch Wald und am Klinikum Weilmünster vorbei, verläuft dann der Weg weiter in die Ortslage Weilmünster. Der Beschilderung nach, vorbei an der Kläranlage Weilmünster, gelangen wir nach Lützendorf. Ab hier verläuft der Weiltalweg auf einer alten Bahntrasse nach Ernsthausen. Im Ort Ernsthausen wird die Bahntrasse kurz verlassen und der Weg führt über die Dorfstraße parallel zur zurückgebauten Bahntrasse. Weiter nach Essershausen und Freienfels verläuft der Weg wieder über- wiegend auf der Bahntrasse durch das landschaftlich wunderschöne Weiltal mit seinen schroffen Felsnasen neben der noch naturnahen Weil bis zur Mündung in die Lahn bei der “Guntersau”. Hier bindet der Weiltalweg an den Leinpfad entlang der Lahn an. Dieser Leinpfad ist gleichzeitig der Radfernweg R7. Der Lahn flussaufwärts folgend gelangt man nach etwa einem Kilometer in die barocke Residenzstadt Weilburg. Flussabwärts geht es in Richtung Rhein.



Information
Route: Schmitten, Weilrod, Weilmünster, Weinbach, Weilburg

Dauer: ca. 12 Stunden

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