Einleitung:
Eine schöne Rundwanderung durch abwechslungsreiche Natur. Gemütliche Spazierwege in der Langversion, in der kurzen Variante mit einem sportlichen Anstieg zum Bilsteingipfel. Höhepunkt ist der traumhaft schöne Blick vom Bilstein über die gesamte Wetterau und das Giessener Land bis in die nächsten Mittelgebirge.
Wegbeschreibung:
Der Weg (gelb B1) geht jetzt durch Wiesenlandschaft 1km sanft ansteigend geradeaus.Schatten und Abwechslung spenden die Gehölzriegel, kleine Dschungel aus Hasel-nuss, Eberesche, Weiden und Ahorn zur Linken.
Auf der rechten Seite wachsen wilde Kirschbäume. Der Ausblick über Busenborn und wird im weiteren Verlauf des Weges immer schöner und erstreckt sich dann bis in den Taunus. Ein Teerweg zweigt nach links. Es geht auf dem folgenden 2.Feldweg (blaues Andreaskreuz) links hoch.
Die sportliche Variante
Der Weg verläuft auf dem nächsten km ziemlich gerade und steil bis hoch zum Bilstein. Erst geht es über Felder und Weiden – die urigen Hochlandrinder sind hier oft anzutreffen -, dann folgt ein bunter Laubwald, mit Birken, Buchen und wilden Kirschbäumen.
Dann geht es durch dichten Nadelwald. Der Erdweg wird noch schmaler, zu beiden Wegesseiten liegen große, von Moos überzogene Basaltbrocken, hier und da durchbrechen schmale Lichtbündel den dunklen Wald und reflektieren auf grasgrünen Farnbüscheln. Ein richtiger Märchenweg, gerade dieses letzte Stück!
Die letzten Meter sind die steilsten, dafür blitzt der Bilstein schon durch die Stämme: Ein schroffes Basaltmassiv - ehemaliger Vulkanschot - erhebt sich über die umliegenden Baumwipfel. In Richtung Westen fällt er senkrecht ab und wirkt daher nahezu alpin.
An seinem Fuße ist eine Ruhebank, die eine herrliche Aussicht bietet. Doch wer beherzt ist, der klettert auch die letzten Meter bis auf den 665m hohen Gipfel und genießt von da aus einen atemberaubenden Weitblick. Besonders zu empfehlen für Sonnenuntergänge!
Die gemütliche Variante:
Wem dieser Anstieg zu beschwerlich ist, dem bietet sich ein gemütlicherer Weg: Es geht statt links ab weiter geradeaus, die nächsten 300m durch eine schattige Pappelallee, dann durch den Wald. Nach 300m gabelt sich der Weg neben 2 kleinen Hütten. Hier geht es nach links weiter, sanft ansteigend durch lichten Laubwald. Nach ca 1km biegt ein Weg links ab (blaues Andreaskreuz) und geht mit mittlerer Steigung durch den Nadelwald, an einer Schutzhütte vorbei bis auf den Gipfel.
Der Rückweg für beide Wegvarianten:
Der Rückweg folgt einem kurzen Stück dem blauen Kreuz und biegt dann nach links (grünes V u. gelbes B1) Es geht allmählich wieder bergab, durch den Nadelwald, an einer Schonung vorbei bis in offenes Gelände. Von dem mit Gehölzriegeln besäumten Feldweg aus hat man schöne Ausblicke zum Hoherodskopf.
Nach den Fischteichen zur Rechten führt der Weg nach links auf einen befestigen Weg. Hier wähnt man sich kurzfristig in den hohen Norden versetzt, denn das Naturschutzgebiet zur Linken bietet eine typische Heidelandschaft mit Heidekraut, Erika und vielen seltenen Pflanzen.
Der Weg streift Breungeshain. An der Kreuzung „Am Spitzgarten“ geht es im stumpfen Winkel nach links weiter (gelb B1). Der Weg windet sich sanft mit Blick ins Tal weiter bergab, bis er kurz vor Busenborn die Runde beendet. Die letzten Meter geht es auf dem Anfangsweg nach rechts und von da zurück ins Dorf.